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    Tipps & Tricks

    Boden verlegen

    Sie möchten Ihren neuen Laminat- oder Parkett-Fußboden selbst verlegen? In unserer Videoanleitung erfahren Sie, wie es geht. So einfach geht's!

    So einfach geht's: Boden verlegen | i&M Bauzentrum

    Untergrund vorbereiten

    Untergrund prüfen

    Überprüfen Sie den Untergrund. Laminatboden kann auf jedem Untergrund, der glatt, plan, rissfest, trocken und sauber ist, verlegt werden. Daher alle Verunreinigungen entfernen.

    Mulden ausgleichen

    Größere Mulden mit Spachtelmasse füllen und eine glatte Verlegefläche herstellen.

    Feuchtigkeitsisolierung

    Bei Anhydrit-Fließestrich und Rohbetondecken wird eine Feuchtigkeitssperre als Laminatunterlage aufgelegt.

    Trittschalldämmung

    Eine Trittschalldämmung aus Wellpappe, Kork oder Extruderschaum erhöht zusätzlich den Gehkomfort. Sie wird ebenfalls voll flächig ausgelegt.

    Untergrundsaugfähigkeit testen

    Testen Sie die Untergrundsaugfähigkeit mit einem feuchtem Schwamm. Färbt sich die Stelle dunkel, ist eine Grundierung nötig. Kreidende Untergründe und Altanstriche müssen erst vollständig abgewaschen und grundiert werden.

    Mit Klick-System leicht verlegen

    Schnell und perfekt verlegt man Laminat mit Klick-System. Dieses Verlegesystem ersetzt die bisherige Verbindung zwischen den Laminatdielen. Statt Nut und Feder zu verleimen, werden die Laminatdielen einfach ohne Leim ineinander gewinkelt. Dabei entsteht ein völlig geschlossenes Ober flächenbild. Die Dielen richten sich selbst absolut gerade und daher fugenfrei aus. Sie werden so schnell, präzise und enorm stabil verbunden, dass die Verbindung ein ganzes langes Laminatleben hält und dabei auch extreme Beanspruchung übersteht.

    Da die Laminatdielen schimmend verlegt werden und leimfrei verbunden sind, können sie jederzeit wieder ausgebaut und an einer anderen Stelle neu verlegt werden – gut bei Umzug oder Einrichtungsstilwechsel.

    Klimatische Bedingungen

    Wichtig: 48 h vor der Verlegung sollte das Laminat bei Raumtemperatur gelagert werden, damit es sich an die klimatischen Bedingungen des Raumes anpassen kann.

    Beginn

    Beginnen Sie die Verlegung in einer linken Zimmerecke. Benutzen Sie hier Verlegekeile, um einen Abstand als Dehnungsfuge zur Wand zu erhalten.

    Verlegen der ersten Reihe

    Nun die nächste Paneele in einem Winkel gegen die erste drücken und hinunterlegen. Auf diese Weise mit der ganzen ersten Reihe fortfahren. Die letzte Diele der ersten Reihe auf die richtige Länge sägen.

    Versatz

    Die nächste Reihe mit dem übrig gebliebenen Stück beginnen.

    Diele in einem Winkel gegen die zuvor verlegte Reihe drücken und gleichzeitig hinunterlegen. Die Reihen werden

    automatisch schnurgerade.

    Arbeiten mit Winkel

    Bevor Sie die nächste Paneele einklicken, schieben Sie einen Winkel unter das bereits verlegte Laminat, so lässt sich die nächste Diele leichter einklicken.

    Weitere Reihen

    Die neue Diele schräg an die Stirnseite der zuvor verlegten Diele ansetzen und hinunterlegen. Achten Sie darauf, dass sich die Diele beim Hinunterlegen nicht durchbiegt.

    Abschlussarbeiten

    Übergänge zu anderen Räumen

    Übergänge zu anderen Bodenbelägen oder in andere Räume werden mit Profilschienen kaschiert.

    Sockelleisten

    Entfernen Sie nun die zuvor verwendeten Verlegekeile jeder Dehnungsfuge zu den Wänden und decken diese mit Sockelleisten ab.

    Sockelleisten gibt es in verschiedenen Farben und Profilen – sie werden so an der Wand befestigt dass sich der Bodenbelag darunter frei bewegen kann. Holzleisten am besten mit Messingschrauben befestigen.

    Leisten nageln

    Leichtere Leisten können u.U. genagelt werden. Die Übergänge an zusammengefügten Leisten können mit Wachspaste in entsprechender Farbe verschlossen werden.

    Anleitung als PDF

    Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung mit allen Einzelschritten:
    Download-Anleitung

    Beanspruchungsklassen

    Wohnen (nach EN 13329)

    Geringe Beanspruchung, z.B. Gäste- oder Schlafzimmer: Klasse 21

    Mittlere Beanspruchung, z.B. Wohn-, Ess- oder Kinderzimmer: Klasse 22

    Hohe Beanspruchung, z.B. Flur, Küche, Heimbüro: Klasse 23

    Gewerblich (nach EN 13329)

    Geringe Beanspruchung, z.B. Hotelzimmer, Kleinbüro: Klasse 31

    Mittlere Beanspruchung, z.B. Büro, Café, Boutique: Klasse 32

    Hohe Beanspruchung, z.B. Großraumbüro, Kaufhäuser: Klasse 33